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STÄNDIG AKTUELLE NACHRICHTEN AUS CHRISTLICHER WELT

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Newsletter Nr. 45 vom 12. Januar 2006

Liebe Abonnenten der Betanien-Nachrichten,
hiermit erhalten Sie die 44. Ausgabe unseres Nachrichten-Newletters. Vielen Dank für Ihr Interesse und Gottes reiche Gnade für das bevorstehende Jahr!
Ist es eigentlich richtig, „konservativ“ zu sein? Ja, denn „konservativ“ heißt „bewahrend“, und zum Bewahren fordert die Schrift uns auf: „Bewahre das schöne anvertraute Gut durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt!“ (2Tim 1,14; vgl. 1Tim 6,20; Offb 3,3). Doch dieses Bewahren ist kein passives Zurückziehen oder engstirniges Pochen auf Dogmen, sondern verlangt hingebungsvolle Aktivität. Paulus erklärt Timotheus in seinem zweiten Brief an ihn, wie dieses „Bewahren durch den Heiligen Geist“ praktisch zu erarbeiten ist und wie man „festhält das Vorbild der gesunden Worte ... in Glaube und Liebe“ (V. 13): 1. Es müssen treue Mitarbeiter ausgebildet werden, die wiederum andere zurüsten (2,2); 2. durch aufopferungsvolle Arbeit, die vergleichbar ist mit Kriegsdienst, Wettkampf und Ackerbau, soll das Wort Gottes studiert und gelehrt werden (2,3-15); 3. von Irrlehren und deren Vertretern soll man sich distanzieren (2,16 – 3,9); allen Widrigkeiten zum Trotz soll die Wahrheit des inspirierten Wortes Gottes verkündigt werden (3,10 – 4,5). Wenn wir dies tun, werden wir „sowohl uns selbst retten als auch die, die uns hören“ (nach 1Tim 4,16).
Herzlich grüßt,
Hans-Werner Deppe

Neuer Onlineshop
Seit dem 11. Januar steht unter www.cbuch.de  unser neuer Onlineshop mit ausgewählter bibeltreuer Literatur zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie einen Blick auf die neue ansprechende Gestaltung werfen, Bewertungen zu Artikeln abgeben und vielleicht auch etwas bestellen. Zu den Verbesserungen im Vergleich zum alten Shop gehören z.B.: Schöneres und übersichtlicheres Design, verbesserte Suche, Kundenkonto mit Adressspeicherung und Übersicht über den Bestellstatus u.v.m. Auf aktuelle Neuerscheinungen weisen wir wie immer Ende dieses Rundbriefes hin.

War der Weltjugendtag eine prophezeite Erweckung?
In idea Spektrum Nr. 48/2005 hatte der idea-Autor Markus Mockler darauf hingewiesen, dass der führende Charismatiker C. P. Wagner vor vier Jahren in Hannover eine Prophezeiung verkündet hat, die nicht eingetroffen ist. Laut Wagners Prophetie sollte sich in Deutschland bis zum Jahre 2005 eine große Erweckung ereignen, die so sensationell sei, dass Menschen aus aller Welt mit Flugzeugen nach Deutschland pilgern würden. Mockler analysierte, dass sich Wagner als falscher Prophet erwiesen hat, da diese Erweckung ausgeblieben ist.
In einem Leserbrief an idea Spektrum (Nr. 50/2005) versuchte ein Leser jedoch, die Prophetie als vollkommen erfüllt darzustellen, nämlich durch den katholischen Weltjugendtag in Köln im August 2005. Dies sei eine große Erweckung gewesen, die - wie von Wagner prophezeit - internationales Aufsehen erregte und die eine Million junger erweckter Christen mobilisierte, von denen viele mit dem Flugzeug aus aller Welt angereist waren.
Demzufolge sind also zwei Erklärungen möglich: Entweder ist C.P. Wagner ein falscher Prophet, oder er und seine charismatische Bewegung verstehen unter „Erweckung“ ein Aufleben des Katholizismus.

Jabez-Autor gibt seinen Afrika-Plan auf
Der Bestseller-Autor Bruce Wilkinson („Gebet des Jabez“-Reihe, Gerth Medien) hat nach nur zwei Jahren Arbeit in Südafrika sein Vorhaben eines groß angelegten sozialen Projektes aufgegeben. Das berichtete das „Wall Street Journal“ am 19.12.2005 auf der Titelseite.
Wilkinson meinte, er sei durch seine Jabez-Praktik (vier Wochen lang das Gebet aus 1. Chronik 4,10 zu wiederholen) von Gott nach Afrika berufen worden. Gott habe ihm einen Traum in sein Herz gelegt, den er nun zu verwirklichen habe. Diese Lehre, die er in seinem Buch „Schöpfer der Träume“ (Hänssler Verlag) verbreitet, verkündigte Wilkinson übrigens auch in der weltweit einflussreichen „Stunde der Kraft“ bei Robert Schuller (siehe www.hourofpower.de/sermons/2003/1760g_2003_12_28.htm  ) sowie bei Rick Warren, der daraufhin sein umstrittenes PEACE-Projekt begann. Wilkinson startete 2003 sein „Dream for Africa“-Projekt, zu dem u.a. der Bau eines 190 Millionen US-Dollar teuren Waisenheims („African Dream Village“) für 10.000 Aids-Waisen aus Swaziland mit Luxushotel und Golfplatz gehörte.
Wilkinson gab sein Vorhaben auf, nachdem sich die Verwirklichung in der südafrikanischen Situation als äußerst schwierig erwiesen hatte. Im Oktober 2005 gab er bekannt, dass „unsere Arbeit in Afrika beendet ist“. Gcina Mdluli, ein Mitarbeiter in Wilkinsons Anti-Aids-Programm, meinte jedoch: „Wie kann er das alles mittendrin aufgeben?“ Pastor Zakes Nxumalo sagte: „Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Die Leute verstehen das nicht.“
Laut Wall Street Journal versuche Wilkinson nun, „sich damit abzufinden, dass sich ein Wunder nicht materialisierte, obwohl er unablässig das Gebet des Jabez rezitiert habe“. (wayoflife.org, christianitytoday.com)

Weltkirchenrat gründet neues soziales NetzwerkÜber 50 Kirchen und kirchliche Organisationen haben Anfang Dezember in Genf unter Federführung des Weltkirchenrates (ÖRK) eine neue „globale Allianz für Entwicklung“ gegründet. Bis Mai 2006 sollen weitere Kirchen und Werke für das Projekt gewonnen und ein Name festgelegt werden. Studien hatten ergeben, dass „der Weltkirchenrat und die mit ihm verbundenen Organe potentiell eines der größten internationalen Netzwerke für Entwicklung bilden“. Eine intensive und strategische Kooperation der Mitglieder dieser Allianz soll dazu führen, dass sie effektiver gegen Armut und Ungerechtigkeit in der Welt vorgehen können und dass die ökumenische Entwicklungshilfe eine sichtbare Zusammenarbeit wird. Die Direktorin von „Brot für die Welt“, Cornelia Füllkrug-Weitzel, sagte im Rahmen der Gründung: „Es ist absolut notwendig und im allgemeinen Interesse, dass die ökumenischen Partner ihre isolierten Initiativen aufgeben und koordiniert vorangehen, insbesondere angesichts kritischer Probleme wie Aids.“ Quelle: ÖRK / wcc-coe.org

Dave Hunt lehrt, alle Menschen seien erwählt
Der christliche Autor und Apologet Dave Hunt, der u.a. bekannt ist für seine Bekämpfung der Lehren der Reformation, behauptet in der Dezember-Ausgabe seines Rundbriefes „The Berean Call“, dass Gott alle Menschen zum Heil erwählt habe. Er beantwortet damit eine Leserfrage nach der Auslegung von 2. Thessalonicher 2,13, wo Paulus den Gläubigen zusichert, „dass Gott euch von Anfang an erwählt hat zur Errettung“. Um dem eindeutigen Sinn dieser Schriftstelle zu entgehen, behauptet Hunt: „Die klare Botschaft der Schrift von 1. Mose bis zur Offenbarung ist, dass die ganze Menschheit ‚ausgewählt ist zur Errettung’.“
Mit dieser Sonderansicht entfernt Hunt sich noch weiter von der Schrift als die herkömmlichen Gegner der souveränen Erwählung, die darunter verstehen, dass Gott lediglich vorausgesehen habe, welche Menschen sich bekehren werden (die Sichtweise des so genannten Arminianismus, Semi-Pelagianismus und Synergismus).
Hunts Behauptung einer universalen Erwählung ist jedoch absurd, völlig unhaltbar und verfälscht die biblische Darstellung von Gottes Wesen und seinem machtvoll geschenktem Heil allein aus Gnade. Zur Widerlegung reicht ein Blick auf nur wenige der vielen Schriftstellen über die Auserwählung. Z.B. spricht der Herr Jesus an zahlreichen Stellen von „Auserwählten“ eindeutig im Sinne einer bestimmten Gruppe und nicht allen Menschen (z.B. Mt 20,16 – „wenige sind Auserwählte“; 22,14; 24,22.24.31 – „um der Auserwählten willen“, „Engel ... werden seine Auserwählten versammeln“; Lk 18,7; Joh 15,16.19 - „weil ich euch aus der Welt erwählt habe“). In Apg 13,48 bekehrten sich nur jene, „die zum ewigen Leben verordnet“ waren. Gott hat gerade nicht alle auserwählt, „sondern das Törichte ... und das Schwache der Welt hat Gott auserwählt“ (1Kor 1,27). Entgegen Hunts weiterer Behauptung stellt Gottes Erwählung sehr wohl die Errettung sicher (Röm 8,29-33). Gott ist der souveräne Töpfer, der nicht alle Menschen als „Gefäße des Erbarmens ... zur Herrlichkeit vorher bereitet“ (Röm 9,23). Die Erwählung geschah vorzeiten „in Christus“ (Eph 1,3) und betrifft von daher nicht die ganze Menschheit, die stellungsmäßig nicht „in Christus“, sondern „in Adam“ ist.

[Nachtrag 16.01.06: Da es einige Irritationen zu dieser Meldung gab, habe ich eine unter http://www.betanien.de/verlag/material/material.php?id=75 eine Stellungnahme veröffentlicht.]

Baptisten laden Bravo-Sexratgeberin ein
Auf einem Seminar des baptistischen Gemeindejugendwerkes (GJM) zum Thema „Umgang mit Sexualität in der Kinder- und Jugendarbeit“ hat die Redaktionsleiterin des „Dr.-Sommer-Teams“ der Jugenzeitschrift „Bravo“, Eveline von Arx, die Seminarteilnehmer über die sexuellen Gewohnheiten von Jugendlichen informiert und über den Umgang mit Jugendlichen beraten. „Bravo“ ist dafür bekannt, seit Jahrzehnten Millionen von Heranwachsenden eine verfrühte und sündige Sexualisierung einzuimpfen. Insbesondere in der Rubrik des „Dr.-Sommer-Teams“ wird sexuelle Unmoral von Minderjährigen zur Norm erklärt. Quelle: die-gemeinde.org, idea

Ökumenische Fußballmission “kickoff 2006”
Evangelische Allianz und ACK (Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen, deutsche Ökumene) wollen mit ihrer gemeinsamen Aktion „kickoff 2006“ die Fußballweltmeisterschaft als missionarische Gelegenheit nutzen. Nach dem „Jahr der Bibel 2003“ ist „kickoff 2006“ eine erneute ökumenische Großinitiative. Die katholische Beteiligung ist zwar geringer als beim „Jahr der Bibel“ und es wurde bedauert, dass Bemühungen um eine breitere Trägerschaft ergebnislos waren. Doch dafür gehören bei „kickoff 2006“ sogar Politiker wie der bisherige Bundesinnenminister Otto Schily zum Kuratorium. Auffallend ist wieder die engmaschige Zusammenarbeit zwischen EKD und evangelikalen-freikirchlichen Werken. So umfasst die kickoff-2006-Leitung Repräsentanten aus CVJM, AMD, EC und ProChrist ebenso aus BEFG, FeG, „Neues Leben“ und „Sportler ruf Sportler“ (die das Büro von kickoff 2006 beherbergen). An allen Austragungsorten haben sich „runde Tische“ aus katholischen, evangelischen und freikirchlichen Initiativen gebildet.
Einig sind sich die Beteiligten in einer Sache: „Trotz aller theologischen Unterschiede teilen wir die Begeisterung für den Fußball“, sagt der kickoff2006-Vorsitzende in Köln, Pastor Michael Höring. So ist kickoff 2006 ein Beispiel für einen weitreichenden
Pragmatismus, der ein unheiliges Mittel für einen heiligen Zweck als Lockvogel verwendet. Die Internetseite von kickoff 2006 fordert auf: „Holen Sie sich das Fußball-Fest in Ihr Gemeindehaus: Übertragen Sie die Spiele und gestalten Sie ein attraktives Rahmenprogramm ... zeigen Sie, dass Sie nicht von gestern sind ... bringen Sie Ihre Gemeinde ins Spiel.“ Kickoff 2006 wird ein eigenes WM-Fernsehstudio betreiben, dass „Showelemente“ neben einer „klaren evangelistischen Botschaft“ präsentiert. Und ein „kickoff2006“-Lastwagen bringt mit einer Roadshow aus Spiel, Show und Interviews das WM-Fieber in Städte, die keine Austragungsorte sind.
Wenn schon die ökumenische Vernetzung und die Philosophie „der Zweck heiligt der Mittel“ höchst fragwürdig sind, so drängt sich hier ein Zweifel auf, ob der missionarische Zweck überhaupt noch das Motiv der Beteiligten ist, wo doch „ihre Begeisterung für den Fußball“ sicher das ist, was ihre Herzen während dieser Zeit erfüllen wird.

Pfingstkirche verloste Einfamilienhaus
Der Pragmatismus der modernen Gemeindewachstumsbestrebungen kennt kaum noch Grenzen. Im US-Bundesstaat Texas hat eine Pfingstgemeinde zu Silvester mit der Verlosung eines Einfamilienhauses versucht, möglichst viele Menschen in den Gottesdienst im christlichen Zentrum von La Marque zu bewegen. Um der Aktion ein biblischeres Gesicht zu verleihen, wurde das Losverfahren speziell konzipiert: Aus den abgegebenen Losen werden zunächst zwölf Finalisten ermittelt, die die „zwölf Apostel“ repräsentieren sollten. Sie erhielten zwölf Schlüssel, von denen nur einer passte und damit den Gewinn sicherte. In den vergangenen Jahren hatte die Pfingstgemeinde bereits ein Auto, ein Motorrad und Möbelstücke verlost. (Quelle: idea)

Neuauflage des Europatages
Der ökumenische Europatag vom 8. Mai 2004 soll im Jahr 2007 eine Fortsetzung finden. Evangelische, katholische und orthodoxe Gemeinschaften haben vor, am 12. Mai 2007 in Stuttgart einen „ökumenischen Bekenntnistag“ zu veranstalten. Zum Vorbereitungskreis dieser Großveranstaltung gehören neben ProChrist-Prediger Ulrich Parzany auch die Leiterin der katholisch-ökumenischen Fokolarbewegung Chiara Lubich, der Gründer der katholisch-ökumenischen Gemeinschaft Sant’Egidio, Prof. Andrea Riccardi (Sant’Egidio war Initiator des interreligiösen Treffens von Assisi), der Alpha-Kurs-Autor Nicky Gumbel und der führende Charismatiker Friedrich Aschoff. (Quelle: idea)

2005: Die Medien und das Christentum
Wurde das biblische Christentum im Jahr 2005 überdurchschnittlich häufig und positiv in den Medien dargestellt? Der Christliche Medienverbund KEP weist in einem Jahresrückblick zumindest darauf hin, dass „Christliches“ im vergangenen Jahr auffallend häufig Thema der Massenmedien war. Als Anlässe zählt KEP auf: die Einweihung der Dresdner Frauenkirche, religiöse Aussagen von Politikern und Fußball-Profis, Gottschalks großen Bibeltest, den Tod von Papst Johannes Paul II., die ProChrist-Aktion „Kleinste Kirche der Welt“ mit 70 Smart-Pkw, die Ermordung des Taizé-Gründers Roger Schutz und die „Glaubensparty am Rhein“, den katholischen Weltjugendtag.
Diese Sammlung repräsentiert jedoch eher eine salonfähig aufpolierte Version des Christentums als das, was die Bibel unter Nachfolge Jesu versteht.
Das Bonner Medienforschungsunternehmen "Media Tenor" analysierte zudem, dass zwar Papsttod und Weltjugendtag Anlässe für euphorische Berichterstattungen waren, aber „nachdem die Ereignisse als solche ihren Nachrichtenwert verloren hatten, fiel die Berichterstattung wieder auf das durchschnittliche Niedrigniveau der letzten drei Jahre zurück."
Was jedenfalls in den Medien immer stärker und systematischer vermittelt wird, ist ein Feindbild des „fundamentalistischen“ bibeltreuen Christen.

Katholische Kirche in Finanznot wegen Sex-Skandal
In den USA hat die katholische Erzdiözese Boston etwa 200 Klägern angeboten, ihnen jeweils 75.000 Dollar zu zahlen, wenn die Prozesse wegen sexueller Missbrauchs durch Kleriker eingestellt werden. Bereits im Jahr 2003 hatte die Diözese in 500 ähnlichen Fallen den Klägern jeweils 155.000 Dollar gezahlt.
Auch die Erzdiözese Portland wurde in den vergangenen Jahren mit Entschädigungsklagen von rund 100 Millionen Dollar konfrontiert und hat infolgedessen, wie zwei weitere US-Bistümer, als zahlungsunfähig erklärt.
Um solchen Fällen vorzubeugen, hat der Vatikan jetzt ein Dokument veröffentlicht, das Homosexuellen den Zugang zur Priesterausbildung verwehrt. Doch ein bereits ordinierter Priester, der „seine eigene Homosexualität erst nach der Priesterweihe entdeckt, muss natürlich sein Priestertum leben, muss natürlich versuchen, in Keuschheit zu leben“, so der Vatikan. (Radio Vatikan)

Yonggi Cho glaubt an „buddhistische Form der Errettung“
Der einflussreiche Charismatiker und Pastor der angeblichen weltgrößten protestantischen Gemeinde, der Koreaner David Yonggi Cho, hat erstaunliche Zugeständnisse gegenüber dem Buddhismus geäußert. Auf einer Veranstaltung einer buddhistischen Ausbildungsstätte in Seoul sagte er, dass „die Lehren des Christentums und des Buddhismus ähnlich“ seien und dass „der Buddhismus die buddhistische Form der Errettung anbietet und das Christentum die christliche. Keine der beiden habe das Recht, die Errettung der anderen Religion zu kritisieren ... weder Jesus noch Buddha würden uns wünschen, dass wir die eigene Religion verfechten und die andere ausrotteten.“ (Topic)

Gleiche Worship-Vorlieben bei Katholiken und Evangelikalen
Sowohl der verstorbene Papst Johannes Paul II. als auch evangelikale und charismatische Führungspersonen haben darauf hingewiesen, dass Musik ein wichtiges Instrument für das Fortschreiten der ökumenischen Einheit ist. In diesem Zusammenhang ist ein Vergleich der musikalischen Vorlieben bei Katholiken und Evangelikalen aufschlussreich. In den USA wurden Top-25-Hitlisten von „Worship“-Liedern geordnet nach Denominationen veröffentlicht. Dabei zeigt sich, dass Katholiken genau dieselbe „Worshipmusik“ lieben wie Evangelikale. Die Top-5 der Katholiken sind: 1. "Lord I Lift Your Name on High" (Rick Founds), 2. "Shout to the Lord" (Darlene Zschech), 3. "Open the Eyes of My Heart" (Paul Baloche), 4. "Come Now Is the Time to Worship" (Brian Doerksen), 5. "Here I Am to Worship" (Tim Hughes). Die Top-5 einer typischen evangelikalen Denomination, der Südlichen Baptisten sind: 1. "Lord I Lift Your Name on High" (Rick Founds), 2. "Shout to the Lord" (Darlene Zschech), 3. "Here I Am to Worship" (Tim Hughes), 4. "Open the Eyes of My Heart" (Paul Baloche), 5. "Come Now Is the Time to Worship" (Brian Doerksen). (Quelle: wayoflife.org)

Fernsehprediger hält Scharons Schlaganfall für Gericht Gottes
Aufsehen hat eine Äußerung des populären US-Fernsehpredigers Pat Robertson erregt, der die den Schlaganfall des israelischen Premierministers Ariel Scharon öffentlich als Gericht Gottes bezeichnete. Gott habe Scharon für seine Preisgabe des Gazastreifens gestraft. Aufgrund dieser Äußerung analysierte ein Kolumnist des „Tagesspiegels“ eine „Achse des Bösen“ zwischen „Teheran und Texas“ und stellte „islamische und christliche Fundamentalisten“ auf eine gleichwertige Ebene. Dies war nicht das erste Mal, dass Robertson mit politischen Äußerungen für Unmut gesorgt hat. Er hat sich jedoch mittlerweile für seinen Aufruf entschuldigt.
Dies verdeutlicht, dass leider nicht nur ein Festhalten an der Bibel, sondern auch völlig unweise und unbiblische Äußerungen das Christentum in öffentlichen Misskredit bringen. Christen haben keinen Auftrag, in globalpolitischen Belangen wie dem Nahostkonflikt aktiv zu werden.

John Piper an Krebs erkrankt
Bei dem bekannten Autor John Piper, Pastor der Bethlehem Baptist Church in Minneapolis, wurde Ende Dezember eine Prostata-Krebserkrankung diagnostiziert. Sie wurde jedoch im Frühstadium erkannt, sodass die Heilungschancen gut sind. Anfang Februar soll er operiert werden.
Piper schrieb in einer Stellungnahme: „Die gefährlichste Sache der Welt ist die Sünde des Selbstvertrauens und die Verhärtung in Weltlichkeit. Die Nachricht über die Krebserkrankung hatte einen wunderbaren pulverisierenden Effekt auf beides. Ich danke Gott dafür. Diese Tage brachten mir Zeiten der wunderbaren Gemeinschaft mit Christus.“ (siehe Pipers Internetseite www.desiringgod.org  ) . Dies spiegelt die Geisteshaltung wider, die Piper in seinem Buch „Sehnsucht nach Gott“ entfaltet: www.cbuch.de/product_info.php/info/p1266_Piper--Sehnsucht-nach-Gott.html 

Irmgard Linder verstorben
Anfang Januar ist die Autorin und Übersetzerin Irmgard Linder (Haan) im Alter von 88 Jahren verstorben. Sie hatte sich jahrzehntelang für die Verbreitung erbaulicher und aufklärender konservativ-bibeltreuer Literatur engagiert, zahlreiche Schriften übersetzt und das Buch „Ich will aber, dass ihr wisst ...“ verfasst.

Verfolgung weltweit

Laut der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) leben derzeit weltweit über 200 Millionen Christen in einer Situation der Bedrängnis oder Verfolgung. In mehr als 40 Ländern stünden Christen wegen ihres Glaubens in Gefahr (idea).
Dem Bericht einer Menschenrechtskommission der US-Regierung zufolge wütet in Nordkorea eine Christenverfolgung, die so heftig ist wie jene im alten Römischen Reich. Bei Besitz einer Bibel oder Besuch einer Untergrundgemeinde ist mit Hinrichtung zu rechnen. Zu den Hinrichtungsmethoden gehört u.a. das Überrollen mit einer Dampfwalze. Tausende nordkoreanische Christen sind in Konzentrationslagern inhaftiert (wayoflife.org, idea)
In Indien gab es mehrere Attacken von gewaltbereiten Hindus gegen Christen: Einige wurden von Extremisten in einen Hindutempel geschleppt und zum Niederknien vor Götzenstatuen gezwungen, andere krankenhausreif geschlagen. Eine Gruppe von Hindus drang gewaltsam in ein Gemeindehaus ein und weihte es im Beisein von Behördenvertretern kurzerhand in einen Hindutempel um und stellte Götzen auf. (idea)
In Laos wurde ein Pastor ermordet, der zuvor wegen seines Glaubens inhaftiert und wegen seines Verkündigungsdienstes bedroht worden war (idea).
In Indonesien starben bei einem Anschlag mit einer Nagelbombe auf einem hauptsächlich von Christen besuchten Markt auf der Insel Palu sieben Christen und zahlreiche wurden verletzt. Ebenfalls auf Palu erwarten drei Christen ihre Hinrichtung, nachdem sie in einem manipulierten Prozess wegen angeblichen Mordes und Anstiftung zum Aufruhr zum Tod verurteilt wurden. (idea)
Russland hat erstmals die Hilfspakete der christlichen Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ nicht als humanitäre Hilfe anerkannt und 400.000 Geschenkpäckchen an bedürftige Kinder als Handelsware deklariert und der Steuerpflicht unterworfen. Die Pakete wurden daraufhin in andere Länder umgeleitet. (idea)
Im Iran wurde der Leiter einer kleinen Gemeinde entführt, erstochen und seine Leiche vor sein Haus niedergelegt. Er war zuvor bedroht worden, man bringe ihn um, wenn er nicht aufhöre Christus zu verkündigen. (wayoflife.org)
In Pakistan wurde in Dezember zweimal auf Großkundgebungen in Sangla Hill mit über 2500 Moslems dazu aufgerufen, das Christentum auszulöschen. Assist News Service zufolge forderten Islamführer über Lautsprecher auf, Christen zu eliminieren. In Sangla Hill waren bereits im November Häuser von Christen angegriffen worden. (wayoflife.org)
Auf Kuba wurden im vergangenen Jahr drei Hausgemeinden von den Behörden geschlossen, da Hauskirchen seit Herbst 2005 verboten sind. Auch der Bau neuer Gemeindehäuser ist dort untersagt. Dennoch schätzt man die Zahl der kubanischen Hausgemeinden auf über 10.000 (idea).

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Einige empfehlenswerte Neuerscheinungen:

Rudolf Ebertshäuser: Gottes Wort oder Menschenwort?
Moderne Bibelübersetzungen auf dem Prüfstand
Paperback, 190 Seiten, Betanien, 8,50 Euro
www.cbuch.de/product_info.php/info/p1559_Gottes-Wort-oder-Menschenwort-.html 

Elberfelder 2003 Standard
Neubearbeitung der alten Elberfelder Bibel
Kunstleder 21,5 x 14,2 cm, 1236 S., CLV/CSV, 24,90 Euro
www.cbuch.de/product_info.php/info/p1633_Elberfelder-2003-Standard.html 

Peter Güthler: Aufbruch in ein eues Leben
Einführungskurs zu den Grundlagen des christlichen Glaubens
DinA5-Broschüre, 20 S., CVD, 1,50 Euro
www.cbuch.de/product_info.php/info/p1640_Aufbruch-in-ein-neues-Leben.html 

C. H. Spurgeon: Die Eile des Teufels ist schneller als der Flug des AdlersPredigten über Gleichnisse (Bd. 9)
Hardcover, 220 S., 3L, 12,20 Euro
www.cbuch.de/product_info.php/info/p1609_Spurgeon--Die-Eile-des-Teufels--Bd--9-.html 

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