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STÄNDIG AKTUELLE NACHRICHTEN AUS CHRISTLICHER WELT

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Newsletter Nr. 5 vom 30. September 2003

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Herzliche Grüße, Hans-Werner Deppe

Eritrea: Druck auf Christen geht weiter
“Offene Grenzen“ informiert in einer Gebets-Rundmail: "Die Polizei in der eritreischen Hauptstadt Asmara führt die landesweite Hetzjagd auf evangelische Christen fort und verhaftete weitere 12 Christen am 7. September während eines Haustreffens. Die 12 jungen Gefangenen befanden sich seit neun Tagen auf einem Polizeiposten in Asmara in Haft, als sie vom Polizeichef gezwungen wurden, ein Papier zu unterschreiben, in dem sie sich verpflichteten ihrem Glauben abzuschwören um die Freiheit zu erlangen. Als die sechs Frauen und sechs Männer sich weigerten, wurde ihnen ihrer Nahrungsration gestrichen. Die Eltern dieser jungen Christen wurden beim Besuch auf dem Polizeiposten informiert, dass sie ihre Kinder nur sehen dürften, wenn sie versuchten ihre Kinder zum Unterschreiben des Dokumentes zu überzeugen. Mindestens 230 Christen sind zurzeit wegen ihrem Glauben in Eritrea im Gefängnis."

Feministisch geprägte Bibelübersetzung in Arbeit
Ein Team von 45 Übersetzerinnen und Übersetzern arbeitet derzeit an einer deutschen Bibel in „gerechter Sprache“, die keine Frauen diskriminierenden Formulierungen mehr enthalten soll. Bis Ende 2004 soll die Übersetzung fertig sein und 2006 in einer ersten Auflage von 10.000 Exemplaren herausgegeben werden. Die Nachfolger Jesu sollen darin z.B. nicht mehr "Jünger", sondern "Jüngerinnen und Jünger" heißen. Die Gottesanrede "Herr" soll wegen der patriarchalen Bedeutungen durch den Ausdruck "Gott" ersetzt werden. Möglicherweise soll auch das "Vater unser im Himmel" verschwinden. Ein mögliches Vorbild liefert die Übersetzung des Evangelischen Kirchentags von 1999: „Gott, für uns wie Vater und Mutter im Himmel.“ 60 Pfarrer, Lehrer und ehrenamtliche Mitarbeiter benutzen die ersten Übersetzungen in der Praxis, um ihre Tauglichkeit zu prüfen. Gott warnt: "Irret euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten!" (Gal 6,7) Quelle: http://www.epd.de/598_12003.htm

Katholische Bischöfe fördern Islam
Die deutschen katholischen Bischöfe fordern Religionsfreiheit für die in der Bundesrepublik lebenden Muslime. Die Bischofskonferenz unter Vorsitz von Kardinal Lehmann schreibt: „Christen und Muslime in Deutschland“ heißt es: Muslime hätten auch bei uns das Recht auf den Bau von Moscheen und die Missionierung für ihren Glauben. Lehmann selbst sagte: „Diese Arbeitshilfe ist Element eines umfassend angelegten Bemühens um ein besseres Verständnis des Islam und ein besseres Verhältnis zwischen Christen und Muslimen. Dieses Bemühen wird nur dann erfolgreich sein, wenn es sich jenseits von Vorurteilen einerseits und Blauäugigkeit andererseits vollzieht.“
Quelle: Radio Vatikan

Todesstrafe für Misionars-Mörder
In Indien wurden der Mörder des australischen Missionars Graham Staines und seiner zwei Söhne zum Tod verurteilt. Zwölf Mittäter erhielten lebenslange Haftstrafen.. Staines und seine zwei Söhne waren 1999 in ihrem Auto verbrannt worden. Die Verurteilten wollen Berufung einlegen.
Der Rat der Christlichen Kirchen im indischen Bundesstaat Orissa hat auf das Todesurteil mit Besorgnis reagiert, da das Urteil zu weiteren Übergriffen auf Christen führen könne. Quelle: jesus.ch

Mit Mutter Teresa gegen Fundamentalismus
Die 1997 verstorbene „Mutter Teresa“ wird am 19. Oktober vom Papst „selig gesprochen“. Es kursieren sogar Vermutungen, dass der Papst Mutter Teresa gleich auch „heilig sprechen“ werde. Die Seligsprechung ist im Normalfall erst eine Vorstufe zur Heiligsprechung.
Nach Ansicht indischer katholischer Bischöfe ist Mutter Teresa ein Gegenmittel gegen religiösen Fundamentalismus. Die künftige Selige habe eine starke symbolische Ausstrahlung und könne als Instrument der Aussöhnung dienen. Anlässlich der Seligsprechung haben die Bischöfe eine Reihe von liturgischen Feiern und öffentlichen Veranstaltungen in Indien organisiert, an der auch hinduistische und muslimische Missionsführer teilnehmen werden. In den vergangenen Jahren war der indische Unionsstaat Gujarat wiederholt Schauplatz interreligiöser Spannungen und blutiger Auseinandersetzungen zwischen Hindu und Muslims geworden. Quelle: kath.net

Jürgen Werth bleibt beim ERF
Jürgen Werth bleibt überraschenderweise doch Direktor des Evangeliums-Rundfunks (ERF) und wird nicht, wie ursprünglich geplant, eine Berufung antreten als Geschäftsführer des Bereichs Buch der Stiftung Christliche Medien (in der die Verlage Hänssler, ERF, Brockhaus, Oncken und Bundes-Verlag zusammengeschlossen sind). Nachdem der Chefredakteur des ERF, Peter Fischer, kürzlich unerwartet verstorben ist, sieht Jürgen Werth seine Aufgabe doch weiterhin beim ERF. Quelle: ERF

FeG fordert zur Abgabe des Zehnten auf
Wie viele andere Dachkirchen und christliche Werke, steckt auch der Bund der FeG derzeit in einer Finanzkrise, aus der er mit „biblischen“ Mitteln herauskommen möchte: Die 33.000 Mitglieder sollen nach Wunsch der FeG-Leitung ermuntert werden, den Zehnten zu geben, und auch die 405 örtlichen FeG sollen mindestens ein Zehntel ihrer Einkünfte an den Dachverband abführen. Verschiedene Gremien zur Bewältigung der Finanzkrise wurden gebildet.
Der Zehnte ist zwar „biblisch“ in dem Sinne, dass er in der Bibel vorkommt, aber nicht „schriftgemäß“ in dem Sinne, dass es Gottes Wille wäre, dass er von Behörden, die den Ortsgemeinden übergeordnet sind, eingefordert werden kann. Der kalifornische Bibellehrer Jean Gibson pflegt zu sagen: „Wenn unter dem Gesetz der Zehnte gegeben wurde, sollten wir unter der Gnade nicht weniger geben.“ Für das alttestamentliche Israel waren mehrere Zehnte verordnet, die sowohl zur Deckung ziviler als auch geistlicher Kosten dienten, also nicht nur „Spenden“, sondern auch „Steuern“ waren. Insgesamt mussten Israeliten etwa 22 Prozent ihrer Einkünfte für verschiedene Zehnte abgeben. Quelle: idea Spektrum

Führende Charismatiker gestorben
In kurzer Abfolge sind zwei einflussreiche Männer der charismatischen Bewegung gestorben: Am 24. 9. verstarb in Jerusalem im Alter von 88 Jahren der Autor Derek Prince, der durch seine oft schriftgemäß klingenden Büchern und Kassetten auch viele Christen außerhalb der charismatischen Bewegung beeinflusst hat mit seinen Lehren über „Befreiungsdienst“, Heilungen usw. Außerdem starb der charismatische Prediger Kenneth Hagin am 19. September im Alter von 86 Jahren. Hagin war Gründer der „Wort-des-Glaubens“-Bewegung und verbreitete stark das so genannte Wohlstands-Evangelium, z.B. durch seine bekannte Schrift „Erlöst von Armut, Krankheit und Tod.“ Er lehrte positives Bekennen aufgrund positiven Denkens als Schlüssel zu Erfolg und Wohlstand. Nach seinen eigenen Angaben hat sein Verlag insgesamt 65 Millionen Bücher von ihm in Umlauf gebracht.

Gutenberg-Bibeln online
Seit neuestem ist ein weiteres Original der Gutenberg-Bibel online zu betrachten. Die Universität von Texas stellte Ablichtungen unter http://www.hrc.utexas.edu/exhibitions/permanent/gutenberg/web/pgstns/01.html ins Netz. Die Göttinger Gutenberg-Bibel kann bereits seit längerem auf dem Internet eingesehen werden, unter http://www.gutenbergdigital.de/gudi/dframes/index.htm
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Aktuelle Buch-Neuerscheinungen:

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Irving Jensen: Die Geburt der Gemeinde
Ein Studienkurs Apostelgeschichte bis Galaterbrief
Paperback (Din A5), 128 Seiten, Betanien, 7.50 Euro
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Gracia Burnham: Im Angesicht meiner Feinde
Ein Jahr Geiselhaft auf den Philippinen
Paperback, 320 Seiten, Gerth, 17.95 Euro (leider!)
Details: http://www.betanien.de/shop/d_815887_Im_Angesicht_meiner_Feinde615.htm

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E.H. Broadbent 2000 Jahre Gemeinde Jesu
Eine spannende Kirchengeschichte besonderer Art
Hardcover, 400 Seiten, CVD, 15.90 Euro
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John F. MacArthur: John MacArthur Studienbibel
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Die MacArthur-Studienbibel wird bei uns demnächst auch handgebundenin feinstem Rindleder (weich und edel) mit Schutzklappen lieferbar sein (ca. 79 Euro).


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